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Drei Länder auf einen Schlag

Auch dieses Jahr durften wir jungen Musikerinnen und Musiker des Jugendorchesters „il mosaico“ auf Reisen gehen. Nach vergangenen Reisen, wie zum Beispiel Brasilien oder Polen, ging es dieses Jahr nach Holland, Deutschland und Belgien.
Während acht Tagen spielten wir sechs Konzerte (vier davon mit Beethovens 5. Sinfonie und Brahms' Violinkonzert) vor jeweils begeistertem Publikum.

Erstes Ziel unserer Reise war Aachen, wo wir nach verregneter Führung durch die Stadt des Wassers in einer ungeheizten Kirche Auslandpremiere hatten. Die Freude der Zuhörer und die Rührung des Aachener Organisators bescherten uns aber trotzdem einen schönen Auftakt.

Schloss als Herberge
Mit grosser Freude sahen wir nun den Tagen in Holland entgegen. Wir wurden nicht enttäuscht. Ein prächtiges Schloss am Meer, das Karl des Grossen würdig gewesen war, erwies sich als unsere Jugendherberge. Dort verbrachten wir vier wundervolle Tage. Der Dienstag war (Konzert-)frei und dank gemieteten Fahrrädern, sogenannten „Fizzers“, konnten wir das idyllische Seeland etwas weitflächiger erkunden.

Abstecher nach Belgien
Ein Konzert war in Gent (Belgien) geplant, was von Seeland aus mit der Fähre zu erreichen war. Bald haben wir verstanden, warum Gent zur Weltkulturstadt ernannt worden war. Die eindrucksvolle Stadtführung gewährte uns Einblicke in die Geschichte der Stadt und des Landes. Am Abend gelang es aber dann leider nur wenigen, sich von den Fesseln zu lösen, die das Fussballendspiel des UEFA-Cups
um sie geschlungen hatte - dennoch war die Atmosphäre während und nach dem Konzert hervorragend.

Gastfreundliches Deutschland
Nach einem weiteren Auftritt in Holland mussten wir unsere Koffer packen. Schweren Herzens stiegen wir in den Bus, der uns wieder nach Deutschland in den Heimatort unseres Dirigenten Hermann Ostendarp führte. Die Trauer war aber bei der Ankunft in Lüttelforst vergessen. Vor allem die Jungs, welche in einem Frauenkloster stationiert wurden, freuten sich. Die restlichen Mitglieder wurden in Familien herzlich aufgenommen. Die Gastfreundschaft und Grosszügigkeit unserer Nachbarn haben uns entzückt. Wir waren „hin und weg“

Leider verging diese schöne Zeit im Nu und nach drei Tagen starteten die Chauffeure, welche uns während der ganzen Reise sicher von Ort zu Ort geleitet hatten, den Bus. Bei dieser Gelegenheit möchten wir ein herzliches Dankeschön an sie richten.
Ebenfalls ganz herzlich danken wollen wir unserem Leiter Hermann Ostendarp. Ohne ihn wäre diese herrliche und abenteuerliche Konzertreise nicht möglich gewesen.