Allen Brings



Lucas N. Niggli



Gyula Fekete


Silvia de Lucca

Mario Ficarelli

Uraufführungen öffnen die Ohren und erweitern den Blickwinkel

Sechs Komponisten und eine Komponistin haben Werke für „il mosaico“ geschrieben. Die Zusammenarbeit mit ihnen war stets eine grosse Herausforderung für das Orchester und hat viele spannende Erfahrungen ermöglicht.

Silvia de Lucca Cordas Vocais (UA) für Streicher, 1992
Kit Powell Toggenburger Maschienenmusik (UA), 1995
Silvia de Lucca
R.S.V.P. für Alt, Klarinette, Marimba u. Streicher, 1995 (UA)
Kit Powell
Percussionconcerto (UA), 1998
Mario Ficarelli
Suite (UA),1998
Urban Derungs
"16. Januar" (UA), 1999
Edson Beltrami
Ouvertüre (UA), 2000
Lucas N. Niggli
"serendipity" (UA), 2002
Silvia de Lucca
Fanfare (UA), 2003
Gyula Fekete media vita (UA), 2005
Allen Brings „In Memoriam“ für Mezzo und Streicher (UA), 2006

Allen Brings was born in New York City in 1934. He holds a bachelor of arts degree "magna cum laude" from Queens College, a MA (master of arts degree) from Columbia University, where he was a Mosenthal Fellow and a student of Otto Luening, and a doctorate in theory and composition from Boston University, where he was a student of Gardner Read. In 1962 he was a Naumburg Fellow at Princeton University, where he studied with Roger Sessions. He has twice served as chairman of the eastern region of the American Society of University Composers and is vice-president of Connecticut Composers. His published compositions, which include works for orchestra, band, chorus, a wide variety of chamber ensembles, piano, organ, harpsichord, guitar, and voice, have been recorded by Capstone, Centaur, Grenadilla, Contemporary Recording Studios, North/South Consonance, Arizona University Recordings, and Vienna Modern Masters.
A pianist as well as a composer, Allen Brings has performed extensively both in the USA and abroad especially in programs of music for piano, 4-hands, with Genevieve Chinn, with whom he has recorded for Centaur Records, Orion Master Recordings, and Composers Recordings, Inc.
Allen Brings is Professor Emeritus of Music at the Aaron Copland School of Music at Queens College of the City University of New York and a director of the Weston Center and School of the Performing Arts in Weston, Connecticut.
Edson Beltrami begann mit sechs Jahren im Konservatorium von Tatui, Bundestaat São Paulo, Brasilien, Flötenunterricht zu besuchen. Schon früh nahm er an Wettbewerben teil. Er gewann mehrere erste Preise, darunter auch denjenigen des wichtigsten Südamerikanischen Wettbewerbes, des “Eldorado“. Im Jahr 1997 gehörte Edson Beltrami beim internationalen Flötenwettbewerb von Kobe, Japan, zu den 30 Finalisten, die aus weltweit 800 Bewerbern ausgewählt wurden. Heute unterrichtet Edson Beltrami Flötenstudenten am Konservatorium von Tatui und dirigiert dessen Jugendorchester. Sein kompositiorisches Schaffen umfasst verschiedenste Gattungen, wobei seine Oper „Der kleine Prinz“, mit der er grosse Erfolge feierte, besonders erwähnt sei. Als Flötist spielt er Recitals und wird als Gastflötist von verschiedenen Orchestern im Bundestaat São Paulo eingeladen.
Urban Derungs wurde am 31. März 1969 in Chur geboren. Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte er die Ausbildung zum Primarlehrer. Während dieser Zeit erhielt er Klavierunterricht bei Gion-Antoni Derungs. Nach der Primarlehrerausbildung folgte 1991-1995 das Studium am Konservatorium in Winterthur in den Fächern Komposition und Theorie (Cornelius Schwehr) und Klavier (Hans-Jürg Strub). Heute lebt Urban Derungs in Chur und ist als Klavierlehrer tätig. In Winterthur unterrichtet er die Fächer Theorie, Musikgeschichte und Komposition.
Gyula Fekete (*1962) studierte in Budapest und in Chicago, Komposition im Hauptfach sowie, Gesang und Klavier im Nebenfach. Zunächst unterrichtete er an der Northwestern University, Illinois, USA, ab 1997 an der der Liszt Ferenc Akademie Budapest. Sein Werk umfasst Kompositionen verschiedenster Gattungen, wobei eine Vorliebe für die Auseinandersetzung mit der menschlichen Stimme auffällt - Lieder, Chorwerke, Opern. Seine erste Oper "Roman Fever" wurde in Chicago uraufgeführt. "The Redeemed Town", sein zweites grösseres Bühnenwerk, war ein Auftragswerk der Ungarischen Staatsoper und wurde daselbst im Jahre 2002 erstmals gespielt.
Mario Ficarelli zählt in Brasilien zu den bedeutendsten Komponisten der Gegenwart. Seine Werke wurden von den grossen Orchestern seines Heimatlandes aufgeführt, aber auch in Nordamerika und Europa gespielt, u.a. vom Tonhalle Orchester Zürich, das in den Junifestwochen mit Themenschwerpunkt Brasilien, seine 2. Sinfonie uraufführte. Mario Ficarelli geniesst auch als Pädagoge einen ausgezeichneten Ruf und war viele Jahre Leiter der Musikabteilung der Universidade de São Paulo.
Silvia de Lucca wurde in São Paulo (Brasilien) geboren. Mit 8 Jahren nahm sie ihren ersten Klavierunterricht. 1982 begann sie ihr Kompositionsstudium bei M. Kelly, C. Santoro und später bei M. Ficarelli und A. Escobar. Neben ihrer musikalischen Ausbildung absolvierte sie ein Psychologiestudium, welches sie 1983 abschloss.
Seit 1979 arbeitet sie als Lehrerin für musikalische Früherziehung und Klavier und seit 1988 unterrichtet sie Musiktheorie und Kontrapunkt. Sie ist als Pianistin in verschiedenen kammermusikalischen Formationen tätig. 1989 kam Silvia de Lucca nach Europa um Komposition zu studieren: ein Jahr bei Hans Ulrich Lehmann in Zürich und zwei Jahre bei Jean Balissat in Genf. In dieser Zeit hat sie zahlreiche Kompositionen geschrieben, die zum grossen Teil auch öffentlich aufgeführt werden konnten. Ihr Werk schliesst Kompositionen für verschiedene Kammermusikinstrumente, Solo, Gesang, Streicher und Symphonieorchester mit ein.
Seit sie 1993 nach Brasilien zurückkehrte, widmet sie sich weiter der Komposition, ihren Tätigkeiten als Dozentin verschiedener Disziplinen der Musik und vor allem dem Projekt: “Música para Apreciadores de Música”, das sie aufbaute und das sich an brasilianische Musikliebhaber wendet. Das Thema war ebenfalls Grundlage ihrer Forschung für die akademische Weiterbildung an der Universidade de São Paulo.
Lucas N. Niggli ist vor allem mit seinen Bands ZOOM und STEAMBOAT SWITZERLAND als Improvisator und Interpret international bekannt geworden. Er tourte schon durch ganz Europa, bespielte Bühnen in Russland und Amerika, Kanada und Ägypten, trat an den grossen Jazz Festivals in Vancouver, Berlin, Willisau, Rom, Nürnberg, Talos und Zürich auf. Sein Auftritt am Festival 2002 in Moers, dem wichtigsten New Jazz Festival in Deutschland, fand bei Publikum und Presse begeisterte Aufnahme. "Grossartig spielten die beiden Trios um Lucas Niggli auf" und "Niggli ist phänomenal..." schrieb beispielsweise der Zürcher Tages-Anzeiger und die Neue Musik Zeitung konstatierte: "Mit Niggli präsentierte die Schweiz einen Ausnahme-Musiker."

Kit Powell lebt in Eglisau (ZH). Der geborene Neuseeländer hat Stücke für fast alle Gattungen geschrieben, vom Werk für ein Solo-Instrument bis hin zu grossorchestralen Kompositionen, die u.a. vom New Zealand National Symphony Orchestra aufgeführt wurden.

letzte Aktualisierung: 26.2.2007  ·  © 2005 "il mosaico"